Um das Bauchfett reduzieren zu können, müssen verschiedene Tipps und Tricks beherzigt werden. Dabei spielt der Sport jedoch nur eine untergeordnete Rolle und muss unbedingt mit einer geeigneten Ernährung kombiniert werden. Wenn Du Dein Bauchspeck loswerden willst, zeigen wir Dir hier die besten fünf Tipps dazu. Oft reicht es nicht nur das Bauchfett reduzieren zu wollen.

1. Die richtige Ernährung

Jeder hat sich von Verlockungen der Regenbogenpresse schon verleiten lassen und versucht innerhalb von wenigen Tagen unglaubliche Mengen an Gewicht zu verlieren. Leider hat danach immer wieder der Jojo-Effekt eingesetzt und in kürzester Zeit war das Gewicht wieder auf den Hüften. Um Hüftspeck loswerden zu können, muss die Nahrung komplett und möglichst dauerhaft angepasst werden. Eine ausgewogene Aufnahme von Protein, Kohlenhydraten und Fett mit einem täglichen Kaloriendefizit ist der richtige Schritt beim Abnehmen und kann dauerhaft Bauchfett reduzieren.

2. Mit Maß und Geduld abnehmen

Gerade die Region am Bauch setzt gerne und schnell an, sodass das sich das beliebte Sixpack nur schwer abzeichnet. Wichtig bei jeder Diät ist die Aufrechterhaltung der Stoffwechsel Funktionen, damit der Körper weiter angesetztes Fett verbrennen kann. Viele Diäten setzen die Nahrungszufuhr so radikal herunter, dass der Stoffwechsel nicht mehr vernünftig funktionieren kann. Es ist somit sinnvoll zuerst Deinen Kalorienverbrauch zu notieren, um dann in etwa auf 500 Kalorien pro Tag zu verzichten. Hierzu muss die Nahrungsaufnahme in die Makronährstoffe aufgeteilt werden. Ein Gramm Protein und ein Gramm Kohlenhydrate haben jeweils 4,1 Kalorien, Fett hingegen 9,3 pro Gramm. Viele Rezepte enthalten bereits eine Aufteilung in die Makronährstoffe, die das Rechnen erleichtern.

3. Bauchfett reduzieren durch Krafttraining

Wenn Du Dein Bauchfett reduzieren und Dein Sixpack zeigen willst, solltest Du Sport treiben. Ein ausgewogenes Mittelmaß aus Krafttraining und Ausdauersport ist wichtig, um die Verbrennung anzukurbeln. Gezieltes Bauchmuskeltraining hilft leider nicht gegen das Bauchspeck. Stattdessen sollte Dein Training auf komplexen Grundübungen (Bankdrücken, Kniebeugen und Kreuzheben) aufgebaut werden, um einen rapiden Abbau der vorhandenen Muskulatur zu verhindern. Weiterhin werden dadurch mehr Muskeln angesprochen und somit mehr Energie verbraucht, als es bei isolierten Maschinenübungen der Fall wäre. Ergänzt werden sollte das Krafttraining um Ausdauereinheiten mit etwa 20-30 min. Zeiteinsatz pro Training.

4. Die richtigen Nahrungsmittel essen

Nahrungsmittel nur auf den einfachen Kalorienwert zu reduzieren wäre falsch, da einige erweiterte Funktionen für den Körper haben. So wirken sich beispielsweise Omega 3 Fettsäuren auf eine Senkung des Blutfettwertes und des Blutdruckes aus, sind jedoch ebenfalls für die Eiweissynthese und Produktion von Hormonen wichtig. Wenn du Dein Bauchfett wegtrainieren willst, ist eine Nahrungsergänzung um Omega 3 eine sinnvolle Idee. Weiterhin muss die Kategorie Fett in ungesättigte, einfach gesättigte und mehrfach gesättigte Fettsäuren unterteilt werden. Jede hat unterschiedliche Wirkungen auf den Körper.

5. Viszeralfett verlieren, um gesund zu leben

Bauchfett reduzieren ist etwas anderes als Viszeralfett zu reduzieren. Anders als Bauchfett setzt es sich an den Organen an im Inneren des Körpers an. In früheren Zeiten war dieses Fett vor allem als Reserve für Mangelernährung gedacht. Anders als Unterhautfett, dass von außen sichtbar ist und wodurch wir als dick erscheinen, ist Viszeralfett auch bei schlanken Menschen vorhanden und kann gefährlich sein. Dennoch ist das Viszeralfett mit dem Bauchumfang verbunden und kann anhand dessen bestimmt werden. Es sind die Botenstoffe, die dadurch ausgesondert werden, die zu Erkrankungen wie Bluthochdruck, einem Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Regelmäßiger Sport, 1-2 Äpfel pro Tag und Vollkornprodukte können Dein viszerales Fett reduzieren.